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Theorie & Praxis

In der Diskussion zum Theorie-Praxis-Verhältnis wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die Lernprozesse von Studierenden in der LehrerInnenbildung oft nicht sehr nachhaltig seien, dass sich Gelerntes häufig als wenig verfügbar, als nicht transferierbar, als zu wenig anwendbar erweise. Diese Aussagen decken sich mit unseren Erfahrungen als Dozentinnen und Dozenten, und auch die Studierenden selber beklagen diesen Umstand immer wieder.

Wenn die LehrerInnenbildung eine Berufsausbildung sein soll – und davon gehen wir aus –, müssten die Studierenden vermehrt die Gelegenheit erhalten, Wissen aufzubauen, das im Beruf auch wirklich angewendet werden kann. Träges Wissen entsteht u. a. deshalb, weil theoretische Inhalten losgelöst von möglichen Anwendungskontexten gelernt werden. Das Wissen bleibt an die Situation gebunden, in der es erworben wurde und kann auf Anwendungssituationen nur sehr schlecht übertragen werden, vor allem nicht bei Handeln unter Druck.

Lernen, das zu übertragbarerem Wissen führen soll, müsste deshalb praxisnah, anwendungsorientiert und in authentischen Lernumgebungen stattfinden, in denen Wissen und Fertigkeiten auf die gleiche Art gelernt werden, wie sie später angewendet werden sollen. Professionswissen soll also in Verbindung mit der Bearbeitung von konkreten beruflichen Problem- und Aufgabenstellungen aufgebaut werden. Dies würde der Situationsgebundenheit von Wissen gerecht.

Der Einsatz von Unterrichtsvideos begünstigt einen solchen Aufbau von Wissen, weil er Einblicke in den beruflichen Alltag ermöglicht und eine praxisnahe Ausgangsbasis schafft für die Beschäftigung mit theoretischen Inhalten. Der Erwerb von theoretischem Wissen kann so an berufliche Alltagssituationen (potentielle Anwendungssituationen) gebunden werden.